Liebt er mich? Eifersucht kann einen verrückt machen

Eifersucht ist das Gegenteil von Vertrauen und damit in der Lage, alles, was Ihnen lieb und wert ist zu zerstören, soviel kann ich Ihnen aus meiner langjährigen Erfahrung versichern. Und die Eifersucht kommt plötzlich und ohne Vorwarnung und Sie stehen ihr hilflos gegenüber, da sie von Ihrem Unterbewußtsein gesteuert wird. Wenn die Betroffenen dann wieder "klar denken" können ist es meist schon zu spät und die Eifersucht hat im negativen Sinne leider wieder ganze Arbeit geleistet. 

Um Ihnen einmal an einem Beispiel aus der Praxis zu verdeutlichen, wie harmlos und unscheinbar solche Situationen anfangen können und sich durch die die eifersüchtige Wahrnehmung geradezu drastisch potenzieren und verselbständigen, einen Prozeß wie eine Lawine in Gang setzen, legen wir Ihnen die folgenden Zeilen besonders ans Herz. Möglicherweise erkennen Sie sich in bestimmten Verhaltensweisen sogar selbst wieder.

Lassen Sie uns Ihnen die Lebens- und Leidensgeschichte einer Kundin aus einem Coaching erzählen um zu erkennen wohin und wie weit Eifersucht führen.
Britta war 32 Jahre alt und führte ein Leben, wie sie es sich schöner kaum hätte wünschen können. Sie war seit gut 3 Jahren mit Martin zusammen, dem Mann, der für sie die grosse Liebe bedeutete. Martin erwiderte ihre Gefühle und trug sie regelrecht auf Händen und so war sie sich sicher, dass ihre Beziehung etwas ganz besonderes war. Nach einem Jahr waren die beiden zusammengezogen und hatten es kein bißchen bereut. Finanziell gab es keine Probleme, da beide einen Job und somit zusammen ein ausreichendes fixes Einkommen hatten, sodaß es auch nie Diskussionen um das liebe Geld gab. Im Bekanntenkreis wurden sie schon als Traumpaar gehandelt, nirgendwo schienen dunkle Wolken dieses Glück eintrüben zu können.

Dann mußte Martin einen Kollegen vertreten und wurde für einen Außendiensteinsatz für 8 Tage nach München geschickt. Dort wollte er bei einem Freund übernachten, den er noch aus seiner Schulzeit kannte und nach Erding gezogen war. Es war das erste mal, dass die beiden so lange voneinander getrennt sein würden, verbrachten sie doch sonst alle Urlaube, ob zu Hause oder in der Ferne, immer gemeinsam. Das war der Moment, in dem sich bei Britta urplötzlich etwas veränderte. Nach eigenem Bekunden konnte sie ihre unterschiedlichen Gefühle da ganz klar eingrenzen. Es war wie ein Startsignal für Gefühle, die sie bis dahin in dieser Form noch nie bei sich festgestellt hatte. Hatte sie bislang sehr wohl mal kleine Eifersuchtsstiche gespürt, wenn sich ihr Freund auf einer Party mit einer Bekannten länger als gewöhnlich unterhalten hatte und viel zusammen gelacht wurde, aber dieses Gefühl war immer schnell einem Gefühl von Stolz gewichen. Stolz, den sie empfand, weil schließlich sie und nicht die Bekannte mit Martin zusammen war und er auch eigentlich nicht mit anderen Frauen flirtete. Hier spielte ganz klar eine Form von Besitzdenken eine Rolle, aber eine untergeordnete. Doch zu diesem Zeitpunkt brachen Gefühle aus ihr heraus, die sie so noch nie bei sich erlebt hatte. Sie war schier rasend vor Eifersucht, und das innerhalb kürzester Zeit. In den Außendiensteinsatz interpretierte sie die wildesten Vorstellungen.

Ihre Eifersucht machte sie regelrecht wahnsinnig, das Gefühl steigerte sich immer weiter. Nie hätte sie, die sich eigentlich als weitestgehend rational denkenden Menschen bezeichnete, gedacht, dass solche Gefühle bei ihr einmal dermaßen die Kontrolle über sie selbst übernehmen konnten. Fast 3 Wochen vor der Abreise konnte sie den Gedanken schon kaum noch ertragen und war innerlich komplett in Panik. Sie war beseelt von dem Gedanken, diese Reise irgendwie verhindern zu müssen. Immer wieder konfrontierete sie ihren Freund mit ihren Ängsten. Am Anfang hatte dieser das ganze noch von der humorvollen Seite genommen, aber das bewirkte bei Britta genau das Gegenteil. Sie warf ihm vor, auf diese Gelegenheit nur gewartet zu haben um sie zu betrügen und vermutete eine lange geplante Aktion mit einer anderen Frau hinter dem beruflichen Einsatz. Heute, im nachhinein, erscheint es ihr, wie mit Sicherheit jedem Leser dieser Zeilen, als geradezu absurd, sich so zu verhalten. In den damaligen Momenten jedoch schien sie nicht mehr Herr ihrer Sinne zu sein und wurde von einer sich immer weiter aufbauenden Eifersucht getrieben. Es ging soweit, dass sie ihren Freund ausfragte, dann in der Firma ihres Freundes anrief, und sich als Mitarbeiterin des Betriebes in München ausgab. Aber auch als sie auf diese Art und Weise erfuhr, dass dieser Außendiensteinsatz auf Tatsachen beruhte, beruhigte sie das irrwitzigerweise kein bißchen. Sofort löste eine nächste Angst die erste ab. Sie malte sich aus, dass ihr Freund und sein Kumpel jeden Abend um die Häuser ziehen würden, um attraktive Frauen aufzureissen und er sie wiederum betrügen würde. Alle Erklärungsversuche von Martin, der wohl gar nicht vorhatte, außerhalb der Wochenendtage überhaupt auszugehen, beruhigten sie, wenn überhaupt, nur für einen kurzen Moment. Sofort kamen neue Ängste, Zweifel und Argwohn und auf, die sich nicht kontrollieren liessen. Hinzu kam, dass die Geschichte mit dem falschen Anruf aufflog und Martin enttäuscht und wütend über Britta war. Dessen Haltung änderte sich ebenfalls zusehends. Versuchte er anfangs Brittas Eifersuchtsanfälle mit Humor zu nehmen und genoß vielleicht auch ein bißchen deren übersteigerte Zuneigung, so schlug auch dessen Haltung nach endlosen Diskussionen und Unterstellungen ins Gegenteil um. Infolgedessen trennte sich Martin unmittelbar nach seiner Rückkehr aus München von Britta. Wie diese später von einem gemeinsamen Freund erfuhr, wollte Martin ihr ursprünglich noch im gleichen Jahr einen Heitratsantrag machen, war nun aber über den derartigen Verlust an Vertrauen so entsetzt, dass für ihn eine Fortsetzung der Beziehung einfach nicht mehr möglich war. Das war nicht mehr die Frau, in die er sich einst verliebt hatte.

Was war hier nur geschehen, was hatte sich hier dermaßen verselbstständigt, dass man es rational gar nicht mehr fassen konnte. Britta hatte mit ihrer Eifersucht alles zerstört, was ihr zuvor einfach alles bedeutet hatte.
Leider hatte sich Britta erst an mich gewandt, als ihre Beziehung bereits beendet war. Dabei war es mit Hilfe meines dazu entwickelten Mental-Coachings sehr einfach, diese tief in ihrem Unterbewußtsein verankerten Gefühle und Emotionen zu erreichen und ihre Eifersucht auf ein völlig normales und harmloses Maß zu reduzieren. Trotzdem war genau das ungeheuer wichtig, denn ohne diese Veränderungen in ihrem Unterbewußtsein, würde ihr eben diese negative Erfahrung, die schließlich im Scheitern ihrer Beziehung geendet war, in Zukunft bei jeder neuen Beziehung immer wieder im Wege stehen und sofort alte Verhaltensmuster hervorrufen.

Wie sie mir berichtete, haben die beiden inzwischen auch wieder lockeren Kontakt zueinander. Martin hat es beeindruckt, dass Britta sich externe Hilfe gesucht hatte, wie diese wieder von dem gemeinsamen Freund in Erfahrung bringen konnte. Da sich beide noch in keiner neuen Beziehung befinden, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sie nochmal einen Neuanfang wagen werden.....

Lassen Sie nicht zu, dass Eifersucht Ihr Leben stört oder gar zerstört

Im Laufe unseres Lebens kommt jeder von Zeit zu Zeit mit dem Thema Eifersucht in Berührung. Gerade, wenn einem ein Mensch sehr viel bedeutet, folgt daraus schnell die Angst, diesen zu verlieren, diese Furcht steigert sich weiter und weiter und das Drama nimmt seinen Lauf. Entscheiden Sie sich für ein glückliches und von Zufriedenheit geprägtes Leben, in dem der bohrende Stachel der Eifersucht keinen Platz hat. Sobald Sie bemerken, dass Ihre üblichen Bedenken ungesunde Formen annehmen und in Ängste übergehen, Ihr Mißtrauen steigt, Sie einen Kontrollzwang verspüren, sich Ihre Verhaltensweise plötzlich so verändert, dass die Eifersucht Sie dominiert und/oder belastet, sollten Sie eiligst die "Notbremse" ziehen und Ihr Unterbewußtsein nicht einfach weiter gewähren lassen. Dabei muß sich die Eifersucht nicht unbedingt nur auf den Partner beziehen. Auch vieles andere kann Eifersucht auslösen, z.B. Kinder, Freunde, Haustiere, Hobbies usw., im Grunde alles, was Aufmerksamkeit und Zuneigung bindet. Die Erfolgsquote des Mental-Coachings "Eifersucht überwinden" spricht hier für sich und es ist in der Anwendung vollkommen einfach, bequem und sicher.

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